Lösungen für
die CAR-T-Zelltherapie
CAR-T-Therapien wandeln die körpereigenen Immunzellen des Patienten in eine personalisierte Behandlung um, doch jede einzelne Charge muss einen komplexen, zeitkritischen Herstellungsprozess durchlaufen.
Zellvariabilität, manuelle Arbeitsschritte, aseptische Verbindungen und fragmentierte Geräteschnittstellen erschweren eine Standardisierung der Abläufe. Gleichzeitig müssen Patientenidentität, Materialherkunft und Prozessdaten von der Leukapherese bis zur Infusion lückenlos nachverfolgt werden.
Die Skalierung dieses Modells erfordert daher mehr als nur zusätzliche Reinräume und Bedienpersonal. Hersteller müssen ihre Kapazitäten erhöhen und dabei Sterilität, Wiederholbarkeit, GMP-Kontrolle und die Integrität jedes patientenspezifischen Prozesses gewährleisten.
10.000+
Patientendosen pro Jahr Fertigungskapazität pro System
50+
automatisierte Operationen, einschließlich Transfers, Dosierung, Inkubation und Probenahme
100-
fache Reinraumproduktivität: Herstellbare Patientendosen auf identischer Reinraumfläche
-74 %
geringere Herstellungskosten pro Therapie

ROBOTIK KANN MANUELLE EINGRIFFE REDUZIEREN
Doch Robotik allein reicht nicht aus, um einen Arbeitsablauf in der Zelltherapie in eine pharmazeutische Fertigung umzuwandeln.
Fedegari bringt sein Fachwissen in den Bereichen Kontaminationskontrolle, Sterilisation und GMP-Validierung in die gemeinsam mit Multiply Labs entwickelte modulare Roboterarchitektur ein.
Roboterhandhabung, Instrumentenkoordination, kontrollierte Verbindungen, aseptische Transfers und digitale Prozessprotokolle werden als eine einheitliche Produktionsumgebung konzipiert. Kritische Interaktionen mit dem Produkt und den Hilfsstoffen werden kontrolliert, wiederholbar und rückverfolgbar.
Parallele Abläufe und eine modulare Skalierbarkeit ermöglichen es, die Kapazität zu erhöhen, ohne dass manuelle Schnittstellen vervielfacht oder der gesamte Prozess neu gestaltet werden muss. So wird die Automatisierung zu einer einsetzbaren GMP-Plattform, die einen breiteren Zugang für Patienten ermöglicht.
werden steril, trocken und einsatzbereit geliefert.
Warum reicht Robotik allein für die CAR-T-Herstellung nicht aus?
Roboter können zwar Bewegungen nachahmen, doch die pharmazeutische Fertigung erfordert darüber hinaus auch Kontaminationskontrolle, qualifizierte Anbindungen an Anlagen, kontrollierte Übergaben, patientenspezifische Rückverfolgbarkeit und eine dokumentierte Prozessabwicklung. Diese Elemente müssen gemeinsam technisch umgesetzt werden.
Kann die Plattform verschiedene CAR-T-Verfahren unterstützen?
Ja. Die modulare Architektur ermöglicht die Integration verschiedener GMP-konformer Geräte und Prozessschritte entsprechend den Therapie- und Prozessanforderungen, wobei ein gemeinsames robotergestütztes und digitales Ausführungsframework beibehalten wird.
Inwiefern verringert die Lösung das Kontaminationsrisiko?
Durch automatisiertes Be- und Entladen, Verbinden und Weiterleiten wird die direkte Interaktion des Bedieners mit kritischen Prozessschnittstellen reduziert. Die kontrollierte Ausführung durch Roboter und kompatible Sterilisationsfunktionen tragen dazu bei, dass während des gesamten Herstellungsprozesses aseptische Bedingungen gewahrt bleiben.
Welche Rolle spielen das Waschen und die Hochtemperatursterilisation?
Sie unterstützen Qualitätskontroll- und Prozessentwicklungslabore durch die Aufbereitung von wiederverwendbaren Labormaterialien, Glasgeräten, Nährmedien und kompatiblen Komponenten. Es handelt sich dabei um ergänzende Labortechnologien, nicht um Arbeitsschritte innerhalb des robotergestützten Zellproduktionsclusters.
Inwiefern unterstützt dieser Ansatz die Validierung und Rückverfolgbarkeit?
Prozessparameter, Roboterinteraktionen und Materialbewegungen können als elektronische Aufzeichnungen erfasst werden. Eine wiederholbare Ausführung und strukturierte Daten unterstützen die Qualifizierung, Untersuchung und Qualitätsprüfung über patientenspezifische Chargen hinweg.
Wie lässt sich die Produktionskapazität steigern?
Innerhalb jedes Clusters können mehrere Vorgänge parallel ablaufen. Anschließend können weitere Cluster bereitgestellt werden, um die Kapazität durch Scale-out zu erhöhen, ohne dabei die gesamte Komplexität einer herkömmlichen manuellen Anlage nachzubilden.
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