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Ressourcen-Intelligenz

Basierend auf Flow Control Monitoring (FCM)

Die Versorgungsmedien werden oft als einfache Betriebskosten betrachtet, obwohl sie in Wirklichkeit auch Aufschluss über das Prozessverhalten geben können.
Die meisten Anlagen kennen zwar ihren Gesamtverbrauch an Versorgungsmedien, doch nur wenige wissen, wie sich dieser Verbrauch auf die einzelnen Prozessphasen verteilt. Infolgedessen werden die Zielvorgaben für Optimierungsinitiativen oft ohne  Klarheit darüber formuliert, wo genau Verbesserungen nötig sind.

  • In welcher Phase wird am meisten Dampf verbraucht?

  • Warum wird bei der Kühlung mehr Wasser verbraucht?

  • Welche Rezeptur treibt den Ressourcenverbrauch an?

  • Wo sollte man ansetzen?

Ohne eine Zuordnung zu Prozessebenen wird die Optimierung zu einer reinen  Spekulation.

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ZAHLEN SPRECHEN KLAR

Praxisstudien zur Prozessoptimierung von pharmazeutischen Sterilisationsanlagen haben gezeigt, dass die phasenbezogene Verbrauchszuordnung gezielte Prozessoptimierungen ermöglicht, wodurch die Nutzungskosten pro Zyklus bis zu 22% gesenkt werden konnten.
- 26,6% durchschnittliche Einsparung von WASSER-Verbrauch
- 21,2% durchschnittliche Reduktion von DAMPF
- 22,6% durchschnittliche Einsparung von STROM-Verbrauch
1 Sekunde Datenerfassung

PROZESS-INTELLIGENZ BEGINNT MIT DEM VERSTÄNDNIS DER PROZESSE

Der Technology Hub steuert und überwacht die Ausführung der Prozesse. Die Ressourcen-Intelligenz ergänzt diese Fähigkeiten und wandelt das Erkennen von Energie- und Medienverbrauch in Kenntnis der Prozesse um.

Anstatt lediglich zu registrieren, wie viel Dampf, Druckluft, Wasser oder Strom verbraucht wurde, wird dank der Ressourcen-Intelligenz erklärt, wo, wann und warum in den unterschiedlichen Phasen des Produktionsprozesses verschiedene Versorgungsmedien verbraucht werden, wodurch jene betriebliche Transparenz erhalten wird, die für die Optimierung, Nachhaltigkeit und kontinuierliche Verbesserung der Prozesse unverzichtbar ist.

VERSTEHEN - WO, WANN UND WARUM

Dampf, Wasser, Strom und Druckluft verbraucht werden.

Diese Transparenz zeigt auf, wo Optimierungsmöglichkeiten bestehen und wo Verbesserungsmaßnahmen die größten betrieblichen und ökologischen Auswirkungen erzielen können.

Warum sich der Verbrauch ändert: Der Vergleich des Medienverbrauchs über Zyklen, Rezepturen und Maschinen hinweg deckt Prozessabweichungen, den Verschleiß von Anlagen und unerwartete Betriebsbedingungen auf, bevor diese durch herkömmliche Prozessindikatoren sichtbar werden.

Der Energieverbrauch wird zu einer Quelle für Prozesskenntnisse und unterstützt die Erkennung von Anomalien, die Ermittlung von Grundursachen sowie die langfristige Prozesssteuerung.

Zuordnung der Versorgungsmedien zu Phasenebenen

Echtzeitüberwachung von Dampf, Wasser, Strom und Druckluft

Datenerfassung im 1-Sekunden-Takt

Zyklus- und chargen-bezogene Erfassung von Metadaten

Vergleich über mehrere Zyklen

Benchmarking mehrerer Maschinen

Strukturierte Berichterstellung und Dashboards

FUNKTIONEN DER RESSOURCEN-INTELLIGENZ

WANN SOLLTEN SIE SICH FÜR RESSOURCEN-INTELLIGENZ ENTSCHEIDEN?

Ressourcen-Intelligenz ist sowohl für Neuinstallationen als auch für Nachrüstungen verfügbar und erweist sich insbesondere in folgenden Fällen als wertvoll:

Im Rahmen von Initiativen zur Einsparung von Ressourcen

Um die Ziele der Nachhaltigkeit mit Prozessdaten zu begründen

Wenn Versorgungskosten zu einem bestimmenden Faktor werden

Wenn Erklärungen für einen veränderten Medienvebrauch gesucht werden

Wenn ein Vergleich zwischen Maschinen oder Produktionsstandorten erforderlich ist

Wenn Programme zur kontinuierlichen Verbesserung von objektiven Leistungsindikatoren abhängig sind

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Sind für die Ressourcen-Intelligenz zusätzliche Messgeräte erforderlich?

Die Ressourcen-Intelligenz nutzt Verbrauchsdaten in Verbindung mit den vom Technology Hub generierten Prozessdaten. Je nach Produktionsanlage könnten zusätzliche Messgeräte oder eine Signalintegration erforderlich sein, um eine Zuordnung zu Phasenebenen zu ermöglichen.

Kann die Ressourcen-Intelligenz auf Anlagen, die bereits in Gebrauch sind, installiert werden?

Ja, die Ressourcen-Intelligenz ist sowohl für neue Fedegari-Anlagen als auch für Nachrüstungen verfügbar, sodass auch bestehende Sterilisatoren von denselben Funktionen zur Prozessintelligenz profitieren können.

Welche Versorgungsleistungen können überwacht werden?

Die Ressourcen-Intelligenz unterstützt die Überwachung von Dampf, Wasser, Strom und Druckluft. Je nach Anwendungsfall und verfügbarer Messtechnik können weitere Versorgungsmedien integriert werden.

Unterstützt die Ressourcen-Intelligenz Nachhaltigkeitsinitiativen?

Ja, denn indem die Ressourcen-Intelligenz den Verbrauch von Ressourcen ermittelt und die Auswirkungen der Prozessoptimierungen quantifiziert, liefert sie messbare Belege zur Unterstützung von Nachhaltigkeitsprogrammen und Initiativen der Einsparung von Ressourcen.

Inwiefern hängt der Energieverbrauch mit dem Sterilisationszyklus zusammen?

Der Verbrauch von Betriebsmitteln wird mit der Prozessausführung synchronisiert, sodass jede Messung einzelnen Prozessphasen, Rezepturen, Chargen und Anlagen zugeordnet werden kann.

Können mehrere Sterilisatoren miteinander verglichen werden?

Ja, die Ressourcen-Intelligenz ermöglicht ein Benchmarking über mehrere Maschinen, Zyklen und Rezepturen hinweg und unterstützt damit Standardisierungsinitiativen und Programme zur kontinuierlichen Verbesserung an allen Produktionsstandorten.

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